CORENA-Network


Bereits seit dem Jahr 2003 besteht ein reger wissenschaftlicher Austausch zwischen den Forschergruppen um Prof. Dr. Gilbert Kirsch (Université de Lorraine) und Jun.-Prof. Dr. Claus Jacob (Universität des Saarlandes).

Durch die Gastprofessur von Jun.-Prof. Dr. Claus Jacob an der Universität Metz im Studienjahr 2004/2005 intensivierte sich die Kooperation. Die Einbeziehung von Dr. Marc Diederich (Recherches Scientifiques Luxembourg) erweiterte das thematische Spektrum um die Bereiche Krebsforschung und Zellbiologie.

Ab dem Jahr 2006 wurden gemeinsame Forschungsvorhaben durchgeführt, Forschungsgelder eingeworben sowie verstärkt Personal ausgetauscht. Außerdem wurden weitere kleine Forschungseinrichtungen, aber auch Verbände und KMUs, beteiligt, die der Kooperation eine multidisziplinäre Komponente verliehen.

Die Idee eines festen Verbunds konkretisierte sich, so dass seit 2006/07 verstärkt an der Konzeption und dem Aufbau von CORENA-Network – einem regionalen Forschungs- und Entwicklungsverbund – gearbeitet wurde.

2008 folgten die ersten gemeinsamen wissenschaftlichen Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften. Im gleichen Jahr startete das komplementäre EU-Projekt zur Ausbildung von nachwuchswissenschaftlern, das Initial Training network RedCat, bei dem zahlreiche Partner von CORENA-Network ebenfalls vertreten sind.

Im Dezember 2008 genehmigte der Lenkungsausschuss den von den drei Projektpartnern ausgearbeiteten Projektantrag für einen "Regionalverbund zum Thema Naturprodukte“.

Seit April 2009 läuft das Projekt CORENA-Network nun offiziell. Es fasst die bestehenden Kooperationsstrukturen im Bereich Naturprodukte zu einem grenzüberschreitenden Forschungs- und Entwicklungsverbund zusammen – das Ergebnis: eine Vernetzung von Universitäten, Forschungsinstituten und Unternehmen in der gesamten Großregion.